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"Demokratie leben!" - Aktuelles

 

Seiten der Rubrik "Demokratie leben!"

 

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Interessenbekundung
zur Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie im  Salzlandkreis für das Jahr 2018
im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“  

Regionen Aschersleben, Bernburg, Staßfurt
 

 

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ist das Nachfolgeprogramm zum Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. In den Jahren 2015 bis 2019 soll mit dem Nachfolgeprogramm eine Förderung des zivilen Engagements und demokratischen Verhaltens auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene erfolgen.

Der Salzlandkreis hat im Rahmen dieses Bundesprogramms die Möglichkeit erhalten, ab dem 01.01.2018 eine Partnerschaft für Demokratie aufzubauen. Für die Umsetzung des Handlungskonzeptes wurden dem Landkreis für die Region Aschersleben, Staßfurt und Bernburg im Jahr 2018 Projektmittel in Aussicht gestellt, die im Rahmen eines Antragsverfahrens an geeignete Projektträger vergeben werden sollen.

Da es für das Haushaltsjahr 2018 derzeit keinen durch den Bundestag verabschiedeten Bundeshaushalt gibt, können die beantragten Fördermittel nicht bis zum 31.12.2018 bewilligt werden. Die Bewilligung der Projekte erfolgt zunächst als Teilbewilligung bis zum 15.06.2018.

Dem Salzlandkreis wurde mitgeteilt, dass mit der Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2018 und der Bereitstellung weiterer entsprechender Haushaltsmittel die Verlängerung des Bewilligungszeitraumes und eine Aufstockung der Fördermittel in Aussicht gestellt wird.

Ansprechpartner vor Ort und Antragssteller ist das federführende Amt, welches im Salzlandkreis, Fachdienst Jugend und Familie angesiedelt ist. Es wurde ein Begleitausschuss gebildet, der unter anderem über die Einzelmaßnahmen entscheidet und diese begleitet.

 

Teilnahmebedingungen:

nichtstaatliche Organisationen, die nachfolgende Bedingungen erfüllen:

  • Erfüllung der fachlichen Voraussetzungen für das geplante Projekt und entsprechende Erfahrungen in der Thematik des Programms
  • Sicherung einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung, insbesondere Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) im Rahmen des Rechnungswesens
  • Gewähr für eine zweckentsprechende, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Fördermittel sowie bestimmungsgemäßer Nachweis derselben
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit gemäß §§ 51ff. Abgabenordnung (AO), ersatzweise zunächst der Nachweis der Stellung eines Antrags auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit gemäß §§ 51ff. AO bzw. grundsätzliche Vereinbarkeit des Gesellschaftervertrags/der Satzung mit den Anforderungen der Gemeinnützigkeit
  • Kein Ausschluss der Vorschrift des § 181 BGB im Gesellschaftsvertrag und in etwaigen Geschäftsführerverträgen
  • Die sich im Fördergebiet für Vielfalt, Toleranz und Demokratie engagieren und sich in ihrer Arbeit klar gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus positionieren und aktiv an der Partnerschaft für Demokratie im Salzlandkreis ihren Beitrag leisten wollen

 

Förderfähige Projektbereiche

  1. Aktions- und Initiativfonds sowie Projekte
  2. Jugendfonds

Die Projekte müssen den Zielen des Bundesprogramms sowie den Leitlinien des Bundesprogrammes  Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit in der aktualisierten Fassung vom 13.09.2017 entsprechen.

Eine Gegenfinanzierung in Höhe von 20% ist von den Antragstellern der Aktions- und Initiativfonds sowie Projekte zu erbringen.

 

Antragsfrist:   20.01.2018

Geplanter Gesamtförderzeitraum:    01.01.2018 bis 31.12.2018

Bewilligungszeitraum:   01.01.2018  bis  15.06.2018

 

Antragsberatung und Antragstellung an:

Salzlandkreis – Fachdienst Jugend und Familie
Bernburger Straße 13
39418 Staßfurt

Tel.: 03471 684-1663

E-Mail: 

 

Hinweise zur Antragstellung:

Die Antragsteller müssen

  • ihren Antrag bis zum 20.01.2018 schriftlich und digital beim federführenden Amt einreichen und ihn gegebenenfalls im Begleitausschuss vorstellen;
  • Erfolgsindikatoren bei der Antragstellung detailliert beschreiben;
  • Kooperationspartner aktiv in die Projektumsetzung einbinden und im Antrag benennen;
  • ihre Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem federführenden Amt und dem Begleitausschuss durchführen, Ergebnisse sichern und die Maßnahmen dokumentieren.

Antragsformular:     

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