Ländliche Entwicklung

Regionalforum zur Ländlichen Entwicklung in Staßfurt
Im Zuge zunehmender Globalisierung und europäischer Integration hat in den letzten Jahren auch die Aufmerksamkeit für räumliche Disparitäten zwischen europäischen Regionen sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten zugenommen. Die Europäische Union (EU) bemüht sich im Rahmen ihrer Förderpolitik, diese Probleme durch eine aktive Unterstützung von Entwicklungsinitiativen in stagnierenden und weiter zurückfallenden ländlichen Gebieten anzugehen. Dabei ändert sich die Entwicklungsphilosophie der EU zunehmend von einem von oben verordneten und verwalteten Ansatz (top-down) zu einem von unten entwickelten Ansatz (bottom-up). Gemeinsam sollen regionale Akteure daran arbeiten, regionale Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Möglichst alle Akteure (Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker, Unternehmen, Verbände, Verwaltung), die für eine Region wichtig sind, sollten mitmachen und überlegen, wie sie gemeinsam die Region, in der sie leben, voranbringen können. Dabei gibt es im Salzlandkreis zwei auch größenmäßig verschiedene Regionen:
1. Integrierte Ländliche Entwicklung in der Region Salzland
Ansprechpartnerin im Salzlandkreis ist Frau Wolter, die unter folgenden Kontaktdaten erreichbar ist:
Salzlandkreis
Amt für Regionalplanung und Wirtschaftsförderung
Ermslebener Str. 77 in Aschersleben
Tel.: 03471 684-1803
Fax: 03471 684-2868
Email:
Informationen über den Prozess der integrierten ländlichen Entwicklung im Salzlandkreis finden Sie unter auf den Unterseiten dieser Rubrik bzw. unter www.ile.salzlandkreis.de
2. Leader-Methode zur Entwicklung von 5 Leadergebieten
Seit dem Jahre 2006 wird in verschiedenen Teilen des Salzlandkreises an der Umsetzung der Leader-Methode zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes innerhalb von Lokalen Aktionsgruppen (LAG) gearbeitet. Leader-spezifische Ansätze sind:
- der territoriale Ansatz – regionale Besonderheiten als Chance entdecken
- der Bottom–up–Ansatz – bürgerschaftliches Engagement als Grundlage für die Entwicklung der Region
- der strategische Ansatz – mit privaten und öffentlichen Akteuren eine Entwicklungsstrategie erarbeiten, die den Abbau von Schwächen und die Erhöhung von positiven Wirkungen der Stärken einer Region zum Ziel hat.
- der integrierte Ansatz - Durch die Zusammenarbeit verschiedener Sektoren und Ebenen die Planung und Durchführung von Projekten fördern.
- der vernetzte Ansatz - Informieren, vorhandenes Know-how nutzen, voneinander lernen und gemeinsam arbeiten.
Der Salzlandkreis hat Anteil an 5 Lokalen Aktionsgruppen (LAG), die auch zum Teil über Landkreisgrenzen hinaus agieren. Die Ziele der weiteren Entwicklung wurden in Entwicklungskonzepten festgehalten, die jetzt auch mit Hilfe einer Förderung für Einzelmaßnahmen umgesetzt werden sollen. Für Maßnahmen, die aus der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt (RELE) gefördert werden können und ein Leader-Konzept unterstützen, kann sogar ein Bonus von zusätzlich 5 % bei der Förderung zur Verfügung stehen. In den Jahren 2008 und 2009 konnten bereits verschiedene Projekte gefördert und auch zum Teil schon umgesetzt werden.
Die LAG werden durch professionelle Managements betreut, die die Projektträger beraten, Kontakte zu Bewilligungsstellen herstellen und so die gezielte Umsetzung des Entwicklungskonzeptes begleiten sollen. Interessierte Bürger wenden sich bitte an folgende Ansprechpartner oder informieren sich auf den angegebenen Internetseiten:
LAG „Unteres Saaletal und Petersberg“ > www.leader-saale-petersberg.de
und
LAG „Bördeland“ > www.lag-boerdeland.de
Ansprechpartner:
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LAG „Elbe-Saale“ > www.leader-elbe-saale.de
und
LAG "Börde-Bode-Auen > www.leader-boerdebodeauen.de
Ansprechpartner:
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LAG „Aschersleben_See_Land“ > www.leader-aschersleben-seeland.de
Ansprechpartner:
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