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Nach Bekanntwerden gehäufter Todesfälle von Karpfen im Kiesbaggersee Barby Süd sowie von mehreren verendeten Karpfen im Dorfteich „Sandkuhle“ in Glinde wurde die Koi-Herpesvirus-Infektion (KHV-Infektion) in diesen Gewässern amtlich festgestellt.

Beide Gewässer wurden tierseuchenrechtlich gesperrt, teilt der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises mit. Das Betreten sowie Befahren ist nur den befugten Personen erlaubt. Schilder mit der Aufschrift „Fischseuche, Koi-Herpesvirus, Betreten für Unbefugte verboten“ werden installiert. Weitere Maßnahmen wurden mit dem Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e. V. und den Grundstückseigentümern abgestimmt. Dabei geht es insbesondere um die weitere, eingeschränkte Bewirtschaftung der Gewässer, die unschädliche Beseitigung der verendeten Fische und die Reinigung und Desinfektion genutzter Ausrüstungsgegenstände.

Die Koi-Herpesvirus-Infektion ist eine anzeigepflichtige, für Koi-Karpfen sowie Nutz- und Wildkarpfen höchst ansteckende Tierseuche. Andere Fischarten, insbesondere Schleie, Karausche, Stör, Graskarpfen, Goldfisch, können das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken. Der Mensch ist gegenüber dem Virus unempfindlich, so dass eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

Das Krankheitsbild der KHV-Infektion kann unter anderem mit Teilnahmslosigkeit, Atemnot sowie Veränderungen der Haut und an den Kiemen einhergehen. Die Krankheit kann zu vermehrten Todesfällen führen. Die klinischen Symptome werden unter natürlichen Bedingungen insbesondere bei Wassertemperaturen zwischen 15 und 29 Grad Celsius ausgebildet, in Ausnahmefällen auch im Temperaturbereich unter 15 Grad. Fische, die die Krankheit überstanden haben, beherbergen das Virus lebenslang. Durch Stress kann es zu einer erneuten Virusausscheidung kommen, ohne dass die betroffenen Fische selbst erkranken. Einmal infizierte Fische sind somit lebenslang ein hohes Infektionsrisiko für gesunde Bestände.

Mögliche Übertragungswege sind die direkte Ansteckung von Fisch zu Fisch oder indirekt über Geräte und den Menschen sowie über fischfressende Tiere, beispielsweise Kormoran, Graureiher, Fischotter.

Das Augenmerk der Bekämpfung liegt in der Verhinderung der Weiterverbreitung.

Weiterführende Informationen können im Salzlandkreis, Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz erlangt werden.

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Heute wurde ein neuer Fall einer Corona-Infektion im Salzlandkreis gemeldet. Ein Mann aus der Gemeinde Bördeland war routinemäßig überprüft worden im Zusammenhang mit einer Krankenhauseinweisung. Das Ergebnis war positiv. So erhöht sich die Fallzahl insgesamt auf 74 im Salzlandkreis. 71 gelten als genesen, teilt der Fachdienst Gesundheit am Donnerstag mit.

Derzeit befinden sich 17 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

365 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet einen neuen Corona-Fall. Demnach hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus eine Frau aus Bernburg angesteckt, die vor wenigen Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Nach eigenen Angaben zeigte die Frau bereits während des Urlaubs Krankheitssymptome. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Der Fachdienst informierte das Landesamt für Verbraucherschutz sowie die entsprechende Fluggesellschaft über das positive Testergebnis. Zudem werden weitere Personen aus dem näheren Umfeld der Frau als Verdachtsfälle getestet. Das Urlaubsgebiet der positiv getesteten Frau zählt aktuell nicht zu den Risikogebieten.

Mit dem neuen Fall erhöht sich die Zahl der Corona-Infizierten im Salzlandkreis auf 73, wobei 71 als genesen gelten. Derzeit befinden sich 19 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne. 359 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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